Praktischer Nutzen

IMG_1066_Glaskugel_1IMG_9041-MR_Stuhlkreis_2Spiraleblau1_P1000782-AusschnittIMG_7721-MR-Bodenpräsentation

Projektmanagement mit dem Medizinrad eröffnet mit seinem zirkulären Konzept eine alternative Sicht- und Arbeitsweise für das Initiieren und Umsetzen von Projekten. Es bietet Entwickler/innen, Leitungen, Mitarbeiter/innen und anderen Akteuren praxisnahe Hilfestellung in allen Phasen der Projektentwicklung. Welche konkreten Vorteile ergeben sich aus dem zirkulären Ansatz beim Initiieren und Managen von Projekten?

10 Vorteile für die Praxis

    1. Unterstüztung einer ganzheitlichen Projektentwicklung: Die Orientierung an natürlichen Wachstumskreisläufen von Mensch und Natur unterstützt eine ganzheitliche und nachhaltige Projektentwicklung. Die zirkulären Prozesse dürfen zirkulär bleiben. Projektkreisläufe müssen nicht an lineare Managementkonzepte angepasst werden. Dadurch entfällt die „Quadratur des Kreises“. Dies setzt bei Mitarbeiter/innen und Akteur/innen Potentiale und Ressourcen frei, die dann ungehindert in das Projekt fließen können.
    2. Veränderung der inneren Haltung der Beteiligten: Projekte in Kreisläufen zu denken und zu konzipieren verändert die innere Haltung der Beteiligten und die Vorstellung von Erfolg. Nicht nur das Erreichen des Projektziels steht im Fokus. Gewürdigt werden auch die Beziehungsarbeit und die vielfältigen Erfahrungen, die während der „Runden“ durch das Medizinrad gemacht werden.
    3. Entschleunigung der Projektentwicklung: Der Kreislauf des Medizinrades führt zu einer „gesunden“ Entschleunigung der Projektentwicklung. Konzepte und Umsetzung profitieren davon in ihrer Substanz. Ideen werden innovativer, Konzepte tragfähiger, Projekte praxisorientierter und Ergebnisse nachhaltiger.
    4. Schutz vor Überforderung: Die Entschleunigung schützt Mitarbeiter/innen und Akteure effektiver vor Überforderung. Der Kreislauf der Projektphasen macht deutlich, dass Projektbeteiligte und das Projekt gleichermaßen neben aktiven Phasen des Handelns auch Ruhephasen benötigen, in denen sich die Erfahrungen setzen können.
    5. Gleichwertigkeit der vier Projektphasen: Projekte durchlaufen in ihrer Entwicklung vier Phasen mit verschiedenen Aufgaben und Schwerpunkten. Der Kreis veranschaulicht, dass alle vier Projektphasen zeitlich und inhaltlich gleichberechtigt sind und gemeinsam zum Erfolg beitragen. Ohne Vision und ohne tragfähiges Konzept gibt es keine erfolgreiche Projektumsetzung. Ohne Evaluation und Würdigung der Ergebnisse können die Erfahrungen nicht für die weitere Entwicklung oder für neue Projekte genutzt werden.
    6. Der Kompass als Orientierungsinstrument: Die vier Himmelsrichtungen bieten als Kompass eine effiziente Hilfestellung, um sich in den komplexen Prozessen von Projekten zu orientieren. Für Planungsprozesse und in Konfliktsituationen eröffnen sie auch überraschende Lösungswege.
    7. Erkennen des dynamischen Prozesses: Die Eigenschaften, die den Himmelsrichtungen zugeordnet werden, machen die dynamischen Prozesse in ihrer gesamten Vielfalt sichtbar. Es zeigt auch, welche vielschichtigen Qualitäten für ein ganzheitliches Projektmanagement erforderlich sind.
    8. Zusammenspiel von Polarität und Balance: Das Medizinrad beinhaltet gleichermaßen das Konzept der Polarität (Himmelsrichtungen) und der Balance (Kreismitte). Beide Faktoren sind wichtig für ein erfolgreiches Projektmanagement.
    9. Nachhaltigkeit und Zukunftsentwicklung: Die Unendlichkeit des Kreises verweist auf die Notwenigkeit, im Projektmanagement auf Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung zu achten. Die fortlaufenden Kreisläufe regen dazu an, Perspektiven in die Zukunft auch über die Projektlaufzeit hinaus zu entwickeln.
    10. Verbundenheit mit anderen Kreisen gestalten: Das Medizinrad in seiner Gesamtheit erinnert daran, dass Projekte mit vielen anderen Kreisen verbunden sind. Sie sind häufig Teil einer größeren Vision, einer größeren Bewegung. Kreise, die miteinander verbunden sind, beeinflussen sich gegenseitig.